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Ankes NZ-Blog |
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Hier berichtet unsere ehemalige Mitarbeiterin Anke Reintsch von ihren Abenteuern und Erlebnissen in Neuseeland, "von den guten und den schlechten Tagen, schonungslos ehrlich und unverblümt :)!"
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Interview mit Anja Stutz, März 2007
Woher kam die Idee zum Buch "Halbes Herz in Neuseeland"?
Der Wunsch, ein Buch zu diesem Thema zu schreiben bestand schon vor der Abreise. Daher habe ich von Anfang an ein Tagebuch geführt und außerdem regelmäßig ausführliche Emails an Freunde und Familie geschrieben. Als dann mehrere Leute mir vorschlugen, doch ein Buch daraus zu machen war der Ansporn da, den Wunsch in die Realität umzusetzen.
Das Buch basiert auf diesen Aufzeichnungen, so dass der Leser die Reise so verfolgen kann wie ich sie erlebt habe und gut die Gedankengänge und Gefühle nachvollziehen kann, die mich zu der einen oder der anderen Entscheidung bewogen haben. Somit hat der Leser eine Grundlage zur Planung seiner eigenen Reise. Er muss nicht das Rad neu erfinden sondern kann sich auf bestimmte Dinge im Voraus einstellen. Und seine (finanzielle) Planung entsprechend gestalten.
Weshalb die Entscheidung für den MANA-Verlag?
Der MANA-Verlag hat sich auf Literatur zu Australien, Neuseeland und die Südsee spezialisiert und war somit der ideale Partner zur Realisierung dieses Projektes. Von Anfang an fühlte ich mich beim MANA-Verlag gut aufgehoben. Die persönliche Betreuung und die professionelle Arbeitsweise gaben mir das gute Gefühl, dass mein Buch hier in den richtigen Händen ist.
Warum die Entscheidung für Neuseeland?
Das Land hatte ich bereits bei einer Rundreise kennen gelernt. Als ich das erste Mal neuseeländischen Boden betrat fühlte es sich an, als ob ich nach Hause gekommen wäre. Unbedingt wollte ich noch einmal nach Neuseeland um mehr Zeit dort zu verbringen. Als ich dann über einen längeren Zeitraum arbeitslos war, wagte ich den Schritt ins Ungewisse. Auch um zu testen, ob es das richtige Land zum Auswandern ist.
Wie ist es das erste Mal, das eigene Buch in Händen zu halten und die erste Lesung zu haben?
Ein seltsames Gefühl; es war ja das erste Buch, das ich verfasst hatte. Eine Autorin auf der Messe in Leipzig sagte, „man möchte es die ganze Zeit streicheln, so glücklich ist man“. Dem kann ich nur zustimmen.
Vor der ersten Lesung war ich etwas angespannt. Auch deshalb weil ich nicht wusste, wie und ob das Buch vom Publikum angenommen wird. Meine Sorge war unbegründet. Die Lesung war eines meiner schönsten Erlebnisse seit ich von Neuseeland zurück bin. Nicht zuletzt wegen der guten Betreuung durch den Verlag. Es war mir als Anfänger eine große Hilfe, dass Herr Jäcksch die Moderation der Lesung übernahm und ich mich ganz auf das Wesentliche konzentrieren konnte und große Nervosität erst gar nicht aufkam.
War der Aufenthalt in Neuseeland eine gute Erfahrung bzw. war es die richtige Entscheidung?
Trotz einiger negativer Erfahrungen war es im Ganzen betrachtet die richtige Entscheidung. Man kann das sehr gut mit dem ersten Bungy-Sprung vergleichen: zunächst möchte man den gewohnten Boden nicht verlassen und zweifelt an der Richtigkeit der Entscheidung. Wenn man dann aber erstmal gesprungen ist, stellt man fest, dass es ein großartiges Gefühl ist und man sofort wieder ohne zu Zögern dasselbe tun würde.
Ich kann nur jedem empfehlen, der sich mit den Gedanken an einen Auslandsaufenthalt trägt, sich "fallen" zu lassen und sich ganz auf die andere Kultur und Lebensweise einzulassen. Diese Erfahrung kann einem nicht mehr genommen werden. So etwas prägt, verändert so manche Sichtweise und hilft einem im Verlauf des Lebens noch ganz andere Hürden zu nehmen.
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